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Dieses Blog-Experiment wurde halbwegs aktiv von Mitte 2006 bis Ende 2010 betrieben.
Von den 300 alten Artikel stelle ich hier aus historischen Gründen noch einige öffentlich (der Rest wandert ins Privatarchiv).

Thu, 02.11.2006
Paypal explodiert

Schöne, neue Welt...

Explosion erschüttert PayPal-Hauptquartier

Am Hauptsitz von PayPal, der eBay-Tochter für Bezahlsysteme, ist am gestrigen Dienstagabend ein Sprengsatz detoniert. US-Medien zufolge war die Detonation so heftig, dass Fenster zu Bruch gingen
[...] Nach Angaben der Sicherheitsbehörden wurde der Sprengsatz an einem Zugang zum Gebäude abgelegt und dann zur Explosion gebracht.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80394

Paypal ist ein Tochter-Unternehmen von eBay, gehört also zu den drei ganz Grossen im Internet, kurz auch {AEG} (Amazon, eBay, Google). Paypal wickelt Zahlungen schnell und unkompliziert und häufig (nicht immer) auch günstig bis kostenlos ab. Paypal macht also das, wovon viele Banken noch träumen. Einfaches, bargeldloses Bezahlen im Internet. Heureka!



Noch weiss man nicht, weshalb auf Paypal ein Bombenanschlag verübt wurde. Die Kommentare im heise-Forum dazu waren vereinzelt scherzhaft ("Geldspeicher geplatzt"), überwiegend wurde aber gemutmasst, dass ein unzufriedener Kunde der Täter gewesen kein könnte.

Hallooo?! Nur wegen mangeldem Kundenservice eine Bombe zünden? Das ist doch wohl etwas starker Tobak. Was kann denn die Leute da so aufbringen, dass viele andere sowas für wahrscheinlich halten?

Nun, ein wenig erinnert es schon an 1984 oder Matrix: vordergründig alles hübsch, gibt es bloss hinter der Wand ein paar Nörgler, die schimpfen und fluchen und Paypal zum Teufel wünschen (z.B. auf www.paypalsucks.com ). Tatsächlich scheint es wohl Geschäftspraxis zu sein, bei Unklarheiten jeder Art das Konto auf unbestimmte Zeit {einzufrieren} - das Geld kann also jederzeit futsch sein.
Ob es wirklich so wild ist, dass Bomben gelegt werden?
Auf jeden Fall: immer schön wachsam bleiben, und nie das Konto zu voll werden lassen... Ich hab euch gewarnt

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