Olzos kleiner Weblog (alt)  |  bergische Sagen
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Dieses Blog-Experiment wurde halbwegs aktiv von Mitte 2006 bis Ende 2010 betrieben.
Von den 300 alten Artikel stelle ich hier aus historischen Gründen noch einige öffentlich (der Rest wandert ins Privatarchiv).

Thu, 27.11.2008
bergische Landwehr

Die WZ berichtet heute über die alte bergische Landwehr, ehemals zwischen der Grafschaft Berg und der Grafschaft Mark, vielleicht sogar schon zwischen Franken und Sachsen ... auf jeden Fall orientiert sich der Grenzverlauf Nordrein und Westfalen teils daran.

Weder Stadttore mit Pechnasen noch eine Burg mit Zinnen, nicht einmal gruselige Geschichten um ein finsteres Verlies – das Mittelalter scheint einen Bogen um Wuppertal gemacht zu haben. Doch dieser Eindruck trügt. Tatsächlich besitzt die Stadt Spuren aus der Zeit der Rittersleute, nur sind sie nicht sonderlich imposant: Bodendenkmale.
...
„Die meisten Aktivitäten lagen um 1400“, gibt Lücke einen zeitlichen Ansatz für die Landwehren. Seit der Schlacht von Worringen (1288) stritten Berg und Mark zunehmend um Gebiete, die zuvor dem besiegten Kurköln gehört hatten. Da es um kaum mehr als Viehdiebstahl ging, genügten bis ins später 15. Jahrhundert zwei heckenbewachsene Wall-Linien als Grenzsicherung. Durchlässe gab es in den Landwehren nur wenige, einer befand sich beim Dörner Hof.
http://www.wz-wuppertal.de/?redid=362485

Kartenausschnitt Iuliacensis et Montensis Ducatus, Blaeu 1645


Detaillierter geht es im entsprechenden Wikipedia-Artikel von Morti zu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bergische_Landwehr

Hohlweg in Beyenburg


Geschichte | Wuppertal



Ah, guter Hinweis von Morti: "NOCH detaillierter wird das Thema auf meiner Seite http://www.landwehren.de/ behandelt. :-) "

am 2008-11-28 08:25:05 von Olzo


Ah, neue ein neuer Audio-Beitrag dazu beim WDR:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/06/08/westblick-stadtgeschichten.xml;jsessionid=206C
1759FAB26C8D6F52E57373828A53.mediathek3

am 2009-06-11 19:54:29 von Olzo